Die Geschichte des Old Tom Gin

Nachdem Ende des 17.Jahrhunderts der Genever seinen Weg ins britische Empire fand und dort sowohl beim Militär als auch in der Bevölkerung auf großen Zuspruch traf, stieg die Nachfrage nach Gin gewaltig an. Als die Versorgung mit Getreide auf der Insel im Laufe der Jahre immer günstiger wurde, entschlossen sich viele Bürger ihren eigenen Gin herzustellen. Da fast alle keine Ahnung in der Herstellung von Gin hatten, schmeckten und rochen viele der selbstgebrannten Schnäpse lediglich nach Alkohol. Um dieses Problem zu umgehen wurde dem Erzeugnis einfach jede Menge Zucker zugefügt, welcher sowohl den Geschmack als auch den Geruch überdeckte. Gin wurde zu jener Zeit ein echtes Problem für die Regierung. Um den Gin Craze vorzubeugen erließ die Regierung einen Gin Act, welcher besagte, dass die Herstellung und der Verkauf von Gin ohne Lizenz fortan verboten war.

Dies hielt viele Barbetreiber und “Untergrundbosse”jedoch nicht davon ab, weiterhin ihren eigenen Gin zu brennen und den Verkauf fortzuführen, da das Geschäft mit Gin viel zu lukrativ war.

Nachdem Jahre später der Gin Act aufgehoben wurde, löste der hochwertigere London Dry Gin den Old Tom Gin nach und nach ab. Erst nachdem die Barkultur mit ihren Cocktails und Mixgetränken erblühte, fand auch der Old Tom Gin wieder Anerkennung. Seine Süße kann hier seine volle Stärke zur Geltung bringen.

Herstellung eines Old Tom Gins

Im Grunde unterscheidet sich die Herstellung eines Old Tom Gins nicht von der eines Dry oder London Dry Gins. Mit einer einzigen, dafür entscheidenden Ausnahme: die unbegrenzte Zugabe von Zucker! Während dies per Verordnung bei einem Dry oder London Dry Gins strikt geregelt ist, kann der Brennmeister bei einem Old Tom soviel Zucker zugeben, wie er möchte und dem Erzeugnis somit seine bekannte Süße mitgeben.

Bild des Citadelle Old Tom No Mistake

Citadelle No Mistake Old Tom Gin

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